Unsere Geschichte: persönlicher am Telefon seit 1998
Manchmal entstehen die besten Ideen ganz unerwartet Magdalini Premezzi, gelernte Telefonistin bei der damaligen PTT, war Ende der 1990er Jahre auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung. Sie fragte ihren damaligen Chef, ob er ihr helfen könne, direkt mit den Verantwortlichen in den Personalabteilungen verschiedener Firmen in Kontakt zu kommen. Doch statt einer Vermittlung hatte er eine ganz andere Idee:
„Warum gründest Du nicht Deine eigene Firma – einen Telefonservice?“
Dieser Gedanke liess Magdalini nicht mehr los. Eigentlich wollte sie nie selbständig sein. Doch die Idee faszinierte sie immer mehr und so begann die Geschichte der TopComm.
Bevor es jedoch losgehen konnte, musste erst der passende Name gefunden werden. Die Suche war lang und voller Ideen. Sogar „Telefoneria“ stand einmal zur Auswahl, fiel aber wieder weg, weil der Name doch etwas zu sehr an eine Pizzeria erinnerte. Schließlich setzte sich TopCommunication durch, liebevoll und bis heute schlicht TopComm genannt.
Auch das Logo entstand bereits damals und begleitet uns bis heute. Ebenso unser Leitspruch:
„Persönlicher am Telefon.“
Ein Satz, der nicht nur ein Motto ist, sondern seit über 27 Jahren unsere tägliche Arbeit prägt.
Die Vorbereitungsarbeiten begannen in der Wohnung von Magdalini auf einem ausgeliehenen PC. Dank ihrer früheren Tätigkeit bei der PTT verfügte sie über gute Kontakte zu Telefontechnikern, die ihr halfen, die passende Telefonanlage auszuwählen und einzurichten. Ein guter Freund kümmerte sich um die Computer, ein anderer unterstützte sie beim Businessplan und bei der Finanzbuchhaltung.
So entstand TopComm nicht nur aus einer Idee, sondern auch aus Freundschaft, Vertrauen und der Unterstützung vieler Menschen.
Der offizielle Startschuss fiel am 1. Dezember 1998 in der Bildaustrasse 20, in Rapperswil. Die Einrichtung bestand aus geschenkten Möbeln, der Kundenstamm aus gerade einmal vier Kunden. Wirtschaftlich war das noch lange nicht ausreichend, um die laufenden Kosten zu decken.
Die Arbeitstage waren lang: von 8:00 Uhr morgens bis 17:30 Uhr abends, ohne Pause. Und oft klingelte das Telefon viel zu selten. Mehr als einmal stand die Zukunft von TopComm auf der Kippe.
Doch Aufgeben war nie eine Option.
Wer Magdalini kennt, weiss: Hartnäckigkeit gehört zu ihren Stärken. Wenn etwas nicht funktioniert, sucht sie nach einer Lösung und wenn nötig nach einer zweiten und dritten.
Immer wieder ergaben sich deshalb kleine Zusatzaufträge, die eigentlich gar nicht zum klassischen Telefonservice gehörten. So wurden beispielsweise Computerprogramme übersetzt, eine Aufgabe außerhalb der eigentlichen Kernkompetenz, die jedoch half, schwierige Zeiten zu überstehen.
Auch die erfolgreichen Telefonseminare „TopTelefontraining“, die Magdalini für Firmen durchführte, trugen ihren Teil dazu bei. Dabei vermittelte sie mit viel Leidenschaft, wie wichtig Freundlichkeit, Wertschätzung und sogar ein Lächeln am Telefon sind, denn man hört mehr, als man denkt.
Mit der Zeit sprach sich die Qualität unseres Telefonservices herum. Immer mehr Unternehmen vertrauten auf TopComm und das Unternehmen wuchs Schritt für Schritt.
Am 1. Januar 2003 trat Andrea Gehrig mit einem Pensum von 90 % ins Unternehmen ein und wurde zu einem wichtigen Teil unserer Geschichte. Für Magdalini war das ein großer Glücksfall. Endlich war sie nicht mehr alleine und hatte eine Ansprechpartnerin, mit der sie Ideen austauschen und neue Konzepte entwickeln konnte.
Gemeinsam entstanden wichtige Checklisten und Arbeitsabläufe, insbesondere für die Teilzeitmitarbeiterinnen. Viele dieser Strukturen prägen TopComm bis heute.
Doch auch jetzt verlief nicht alles ohne Schwierigkeiten.
Der Schock war gross, als nach etwa einem Jahr eine hohe Nachzahlung ins Haus flatterte, mit der niemand gerechnet hatte. Wieder stand die Zukunft der Firma auf dem Spiel.
Doch Magdalini blieb hartnäckig. Sie verhandelte eine Abzahlungsvereinbarung und schaffte es, das Überleben der Firma zu sichern und damit auch die Arbeitsplätze von Andrea und sich selbst.
Andrea ist übrigens bis heute eine grossartige Mitarbeiterin und steht Magdalini jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.
Eine Besonderheit begleitet uns bis heute: Noch immer arbeiten wir mit der von Magdalini entwickelten Kundenmaske. Sie hat sich über all die Jahre bewährt und wurde immer wieder erweitert, von allen Menschen, die bei TopComm gearbeitet haben und heute noch arbeiten.
Sie ist ein schönes Beispiel dafür, wie aus einer guten Idee etwas entsteht, das über Jahrzehnte Bestand hat.
Anfangs gab es den Traum, mehrere Standorte zu eröffnen. Doch schon bald wurde klar: Unsere Stärke liegt nicht im schnellen Wachstum, sondern in der persönlichen Betreuung und der hohen Qualität unserer Dienstleistungen.
Deshalb sind wir unserem Grundsatz treu geblieben:
Lieber klein und fein als gross und unpersönlich.
Im Rückblick ist es faszinierend, wie sehr sich die Arbeitswelt verändert hat. Anfangs wurden E-Mails nur drei Mal täglich abgerufen, heute kaum mehr vorstellbar. Nachrichten per E-Mail oder SMS an unsere Kunden werden inzwischen selbstverständlich sofort weitergeleitet.
Auch technisch hat sich vieles verändert. Früher kamen Freunde vorbei, um die Computer wieder zum Laufen zu bringen. Heute arbeiten wir mit einem zuverlässigen EDV-Dienstleister zusammen.
Ein weiterer wichtiger Meilenstein folgte am 13. Juni 2007: Aus der Einzelfirma wurde die TopCommunication Services GmbH.
Was einst mit einer Idee, einem ausgeliehenen Computer und vier Kunden begonnen hatte, war zu einem stabilen Unternehmen herangewachsen. Die Umwandlung in eine GmbH war deshalb weit mehr als eine formelle Änderung, sie war ein Zeichen dafür, dass sich Mut, Durchhaltevermögen und die Leidenschaft für guten Kundenservice ausgezahlt hatten.
Für Magdalini war dies ein weiterer Schritt in eine gute und erfolgreiche Zukunft – und gleichzeitig die Bestätigung, dass sich auch schwierige Zeiten meistern lassen, wenn man an seine Idee glaubt und die richtigen Menschen an seiner Seite hat.
Im Februar 2010 kam Monika Arnould zu TopComm. Sie begann mit einem Pensum von 60 %, später 80 % und arbeitet heute 70 %. Auch sie ist ein echter Glücksfall für die Firma mit guten Ideen, grossem Engagement und immer bereit zu unterstützen.
Magdalini, Andrea und Monika, bilden heute die tragenden Säulen von TopComm. Doch genauso wichtig sind und waren alle Mitarbeiterinnen, die uns über die Jahre begleitet haben. Jede Einzelne hat dazu beigetragen, dass es TopComm auch nach fast 28 Jahren noch gibt.
Magdalini blickt mit großer Dankbarkeit auf diese Zeit zurück. Natürlich stellt sie sich, wie viele andere Unternehmerinnen, auch Fragen über die Zukunft und darüber, welche Rolle die künstliche Intelligenz einmal spielen wird.
Doch eines ist geblieben:
Das Logo.
Der Leitspruch.
Und das gleiche Büro wie am ersten Tag.
Vor allem aber ist eines geblieben:
Die Überzeugung, dass Menschen lieber mit Menschen sprechen.
Und genau dafür steht TopComm, seit 1998.
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